Naturschutz in Langen

Ausstellung, Vortrag, Exkursion und Geo-Caching im September

 

Naturdenkmal: Rotbuche in Schloss WolfsgartenRund um das Thema Naturschutz in Langen veranstaltete das Umweltreferat im September 2008 eine Ausstellung, die durch eine Exkursion und einen Vortrag ergänzt wurde.

 

Ob artenreiche Wiesenzüge im Süden, dem Steinbruch mit Gewässer am Oberen Steinberg oder der Esskastanienallee am Albanusberg, die Natur hat in Langen einiges zu bieten.

 

Dabei sollten besonders die schönen ausgewiesenen Langener Naturschutzgebiete und die charakteristischen Naturdenkmale einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht werden, vielleicht als Anregung um sie selbst einmal zu erkunden.
Die Ausstellung kann vom 1. -30. September im Rathaus der Stadt Langen, Südliche Ringstraße 80, im Foyer im Erdgeschoss, zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

 

Der ambitionierte Hobbyfotograf Reinhold Werner zeigte im Langener Rathaus vielfältige Impressionen von den Langener Naturdenkmalen im Wechsel der Jahreszeiten, wie beispielsweise der Klump–Eiche oder den Baumnaturdenkmalen die sich im Park von Schloss Wolfsgarten befinden. Neben Informationen zum Naturschutz wurden auch die sorgfältig recherchierten historischen Hintergründe in Verbindung mit den botanischen Zeitzeugen spannend vorgestellt.

 

Gemeinsam wurden mit den Langener Stadtbussen einige Naturdenkmale, besonders im Norden und Süden der Langener Gemarkung, besucht. Vor Ort, gab es allerhand Wissenswertes aus dem Bereich der Botanik und der Langener Geschichte zu erfahren. Die Exkursion wurde von Herrn Reinhold Werner und dem städtischen Umweltreferat, geleitet.

 

Das Umweltreferat wollte die Langener Bürger motivieren, selbst einmal die lokalen Naturschätze zu besichtigen und kennen lernen, vielleicht bei einem gemeinsamen Familienwanderung oder einem Fahrradausflug. Dazu wurden folgende Standorte mittels GPS ermittelt:

 

N: 49.58.870 und E: 008.41.589; N: 49.57.939 und E: 008.42.436;
N: 39.58.950 und E: 008.41.962 und N: 49.59.965 und E: 008.40.723

 

Anders als beim mittlerweile weit verbreiteten „Geo-Caching“ waren an den Fundstellen aus Naturschutzgründen keine Schatzkisten an Baumwurzeln mit Logbuch und Tauschgegenständen vergraben oder im Geäst befestigt. Die Teilnehmer sollten als Nachweis, dass sie die richtige Stelle gefunden haben, einfach ein Foto machen und dies am besten (in kleiner Auflösung) mit samt Absenderadresse an das Umweltreferat mailen: strinkaus@langen.de. Die Fotos sind hier veröffentlicht und die Absender erhielten ein kleines Präsent. Wer keinen GPS-Empfänger besitzt oder ausleihen konnte, aber über guter Ortskenntnis verfügt oder sich vorher in der Ausstellung kundig gemacht hatte, konnte hier natürlich ebenfalls mitmachen.

 

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